Wahlkampfveranstaltungen fotografieren

In diesem Beitrag soll es darum, gehen wie man Wahlkampfveranstaltungen gut fotografieren kann. Denn man möchte diese später in den Medien realistisch und interessant wiedergeben können. Diese Tipps zum Fotografieren sind allerdings auch auf alle anderen low-light Situationen anwendbar. So z.B. Bei Konzerten, Sportveranstaltungen und so weiter. Um gut bei Veranstaltungen fotografieren zu können, braucht ihr eine Kamera mit der ihr einen manuellen nutzen könnt. Dies ist auch mit Kompaktkameras möglich. Einen Überblick über die besten Kompaktkameras findet ihr auf dieser Seite.

Manueller Modus

Das wichtigste vorweg ist, dass ihr im manuellen Modus fotografiert. Denn wenn ihr Automatikmodus seid oder mit AV/TV fotografiert, und die Belichtung der Kamera nicht selbst vor nehmt, kann es zu Problemen kommen. Bei Wahlkampfveranstaltungen gibt es oft Gegenlicht, mit dem die Kamera nicht gut umgehen kann. Fotografiert man mit 1/100 Verschlusszeit, gegen Gegenlicht, wird das Bild trotzdem Hell. Macht ihr das gleiche Foto im Automatikmodus, wird das Bild viel zu Dunkel. Denn die Kamera stellt die Belichtungszeit hier meist falsch ein. Nicht jede Kompaktkamera bietet die Möglichkeit im manuellen Modus zu fotografieren. Eine gute Kompaktkamera, die das bietet ist die Sony DSC-RX100. Mit dieser Kamera habt ihr ein sehr gutes Allroundmodell, dass mit der Bildqualität einer Spiegelreflexkamera mithalten kann.

Bewegungen bedenken

Wichtig ist auch das Bewegungen eingefroren werden. Denn wenn die Politiker sich auf der Bühne bewegen, müsst ihr das auch fotografieren können. Deswegen ist es wichtig, dass ihr eine schnelle Verschlusszeit wählt. Für die Einstellung der Blende und des Blitzes gibt es auch noch Dinge zu bedenken. Die Blende solltet ihr so weit öffnen wie möglich, abhängig von eurem Objektiv. Ideal sind hier die Blendenöffnung 2,8/3,2/3,5 je nachdem wie sehr sich die Person bewegt, damit ich nicht eine zu geringe Schärfentiefe habe, aber trotzdem noch genug Licht durchs Objektiv in die Kamera fällt. Denn bei Wahlveranstaltungen in Hallen hat man wirklich wenig Licht und braucht deshalb alles an Belichtung was man nutzen kann. Eine ideale Verschlusszeit liegt daher so bei 1/320 in etwa. Für den ISO-Wert, kann gesagt werden, dass dieser so eingestellt werden muss, damit die Beleuchtung ausreichend gut ist. Natürlich fängt das Bild irgendwann an zu rauschen. Aber das muss teilweise in Kauf genommen werden. Am Ende sieht man das häufig nur, wenn man in das Bild hineinzoomt. Denn anders bekommt ihr keine ausreichend hellen Bilder.

Den Blitz weglassen

Zum Thema Blitz, dieser wird bei Veranstaltungen nur wenig genutzt. Die Stimmung im Bild wird leicht durch den Blitz gestört. Denn oft gibt es auch ein Blitzverbot, da dieser die Redner stört. Wichtig ist, dass ihr im RAW-Format fotografiert. So habt ihr später in der Bildbearbeitung mit Photoshop viel mehr Spielraum. Ihr könnt dann mit der Blende noch etwas höher oder runter gehen, da ihr alle Informationen im Bild habt. Auch unterbelichtet Bilder kann man später noch aufhellen. Hauptsache ihr habt keine unscharfen Fotos, denn diese lassen sich später nicht mehr retten. Wenn ihr später den Bildausschnitt ändert, und das Bild noch kleiner macht, wird allerdings auch das Rauschen stärker.

Der Fokuspunkt sollte variabel in der Situation verstellt werden. So erhaltet ihr später interessantere Fotos und Aufnahmen. Nach Möglichkeit solltet ihr den Fokuspunkt immer aus das Gesicht des Politikers richten, damit ihr dort scharfe Aufnahmen bekommt. Wenn dieser sich schnell bewegt, ist es von Vorteil den kontinuierlichen Autofokus zu nutzen.

Dies sind die wichtigsten Dinge, die ihr beim Fotografieren von Wahlkampfveranstaltungen beachten solltet. Somit könnt ihr euch sicher sein, das der Großteil eurer Fotos später verwendet werden kann.